Die Tandem-Methode – Inklusive Forschung

Bericht über die Tagung „… und jetzt sind wir auch noch alt“

von: Dominik Peter

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Foto (v.l.n.r.): Prof. Dr. Swantje Köbsell (ASH, Wissenschaftl. Beratung AwmB), Frank Viohl (ABiD), Ilja Seifert (ABID-Vorsitzender), Gerd Thiele (ABiD), Dominik Peter (BBV-Vorsitzender), Elisabeth Scheier (AwmB Wissenschaftl. Mitarbeiterin), Lutz Kaulfuß (AwmB Projektleiter), Annika Schmalenberg (Wissenschaftl. Mitarbeiterin ABiD), Jane Morgenthal (AwmB Koordinatorin) und Kathleen Schmidt (AwmB Dokumentation).

Das Projekt „Alt werden mit Behinderung“ (AwmB) hat neue Wege der Inklusion in der Forschung beschritten. Bei der Vorstellung der wissenschaftlichen Ergebnisse auf einer zweitägigen Konferenz Anfang September wurde auch eine einzigartig inklusive Methode beschrieben. Demnach wurden Befragungen von älteren Menschen mit Behinderungen in den Neuen Bundesländern und Berlin ausschließlich von Interviewer-Tandems durchgeführt, die aus je einem Menschen mit Behinderung und einem Nichtbehinderten bestehen. Die Erwartung, dadurch einen Zugang auf Augenhöhe zu den Befragten zu erlangen und eine hohe Qualität der Antworten zu sichern, hat sich erfüllt.

Die schriftliche Ergebnisdokumentation des Projektes AwmB soll ab Ende November vorliegen und kann dann auf der Seite des Allgemeinen Behindertenverbandes in Deutschland e.V. (ABiD) eingesehen werden, der das Projekt noch bis Ende November durchführt – in Kooperation mit der Alice-Salomon-Hochschule (ASH) und der Volkssolidarität, gefördert durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales.